Unter dem Motto „Impressions of Music 2.0“ fand ein eindrucksvolles Konzert in der Stadthalle Erkrath statt. Über zwei Stunden unterhielt der Chor „Vocal Delight“ die Zuhörer. Das Konzert war nicht ausverkauft, denn es wurde kein Eintrittsgeld genommen, aber die Stadthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Schon eine Stunde vor Beginn des Konzertes standen die Zuschauer in einer langen Schlange vor dem Eingang, um Einlass zu bekommen und Claudia und Friedel Michel brachten alle Fans unter.
Hier passte alles zusammen. Ein wundervoller Chor und nicht zu vergessen eine engagierte, emsige Technik. Friedel Michel hat in Absprache mit Musiklehrer Florian Schauen ein tolles Technikteam aus den Schülerreihen, mit Sofie Bettinger, Oskar Weiss und Dante Balders zusammengestellt.
Nach einer einfühlsamen Begrüßung durch Friedel Michel und auch der Benennung anwesender Honoratioren der Stadt Erkrath und Umgebung, begann das Konzert.
Alleine der Einstieg mit dem Ohrwurm „Cabaret“ ließ die Zuschauer jubeln. Im weiteren Verlauf reihten sich ein Highlight nach dem anderen. Es ist festzustellen, dass Claudia Michel, die Gründerin des Chores es geschafft hat, sehr viele jüngere Leute für das Projekt zu begeistern. Dieser Chor ist in den drei Jahren seit seiner Gründung auf 70 Mitglieder angewachsen.
Also stand „Vocal Delight“ auf der Bühne, eine erfrischende Gruppe, begleitet von Eugen Momot am Klavier, Henning Gailing am Kontrabass und Phillip Mischke am Schlagzeug. Moderiert wurde das Programm von Christina Großmann und Matthias Amelingmeyer. Jedes vom Chor vorgetragene Lied und jeder Textbeitrag wurden vom Publikum, darunter auch viele Familienangehörige, lautstark, wenn nicht sogar frenetisch beklatscht und gefeiert. Berechtigterweise.
So ging der erste Teil wie im Flug vorbei. In der Pause fanden unterhaltsame Gespräche statt. Bürgermeister Christoph Schultz ein Fan des Chores fand: „Vocal Delight ist ein Chor, bei dem alles zusammenpasst, eine ausgewogene Mischung verschiedener Altersgruppen. Ein sehr schönes musikalisches Programm und, was sehr wichtig ist, man merkt den Akteuren ihren Spaß an dem, was sie tun, an.“ Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser, der mit seiner Tochter Marie da war, war von dem Geschehen beeindruckt.
Auch im zweiten Teil hörte das Publikum einen Ohrwurm nach dem anderen. Alle Lieder mit Inbrunst, Freude und Herz präsentiert. Jedes Lied mit einem ohrenbetäubenden Applaus belohnt. Bei dem Mitsingstück für die Zuhörer „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen war der Effekt überwältigend.
Nach den herbeigeklatschten Zugaben, das Publikum konnte nicht genug bekommen, wurden die Zuhörer gebeten, beim Verlassen der Stadthalle einen Beitrag nach Gefallen zu spenden. Kinder der Chormitglieder standen an den Türen mit ihren Spendeneimer und das Publikum gab wahrlich reichlich. Im Foyer wurde nach nach Auszählung der Spendeneimer der Betrag von unglaublichen 5.111 Euro an den Verein „DU-ICH-WIR“ übergeben, die dort einen Stand hatten und für Fragen zur Verfügung standen.