Ein Blick auf die Nachwuchstalente in der Kampfkunst Schule Yen Spezialtraining für talentierte Kampfkünstler

Hochdahl · Kürzlich fand in der Kampfkunst Schule Yen ein ganz besonderes Training für begabte Schüler statt. Zu dieser spannenden Veranstaltung reiste eine Delegation von fünf Talentscouts an, um die vielversprechendsten jungen Sportler zu entdecken.

Foto: Kampfkunst Schule Yen

Insgesamt 16 talentierte Athleten im Alter von 8 bis 19 Jahren beeindruckten mit ihren hochleistungsakrobatischen Fähigkeiten, darunter spektakuläre Salti, rückwärts Flik-Flaks und anspruchsvolle Techniken sowohl mit als auch ohne Waffen.

Von den 18 eingeladenen Sportlern waren 16 rege vertreten und präsentierten ihre beeindruckenden Stile, die von modernem Wushu über Shaolin Kungfu bis hin zum traditionellen Long Quan Kungfu, auch bekannt als der Drachenstil des Nordens, reichten. Die Teilnehmer demonstrierten zudem ihre Form (Qü) und zeigten Techniken wie Schläge, Stellungen und Tritte, die auf Schnelligkeit, Dynamik und Kraft bewertet wurden. Besonderes Augenmerk wurde darüber hinaus auf die Flexibilität und Ausdauer der Sportler gelegt.

Die Akrobatik stand ebenfalls im Mittelpunkt: Alle Altersgruppen, von den Jüngsten bis zu den Erwachsenen, zeigten ihr individuelles Können. Besonders die kleinen Talente stachen hervor: Giulio S. (acht Jahre) beeindruckte mit seinem „Jumping Spinning Hook Kick“, auch bekannt als „Der fliegende Drache wedelt mit dem Schwanz“. Auch Tuana Nuhogullarindan (neun Jahre) und Jan Baion (acht Jahre) fielen mit ihren blitzschnellen Techniken und beeindruckenden Spagat-Fähigkeiten auf.

Die Jugendlichen sorgten ebenfalls für Aufsehen. Mykita (13 Jahre) überzeugte mit seiner bemerkenswerten Schnelligkeit und kraftvollen Techniken, während Dominik Zahn (14 Jahre) mit seiner beeindruckenden Akrobatik und seiner Darbietung der Wushu-Form Nan Quan, auch „Die Faust des Nordens“ genannt, das Publikum in Staunen versetzte.

Bei den Erwachsenen stach Paul Scheibe hervor, der seine Shaolin-Form Tong Bei Quan sowie die Wushu-Form Jian Shu (die „Kunst des Schwertes“, auch bekannt als die „Königswaffe“ wegen ihrer Schwierigkeit im Umgang) präsentierte. Mit diesen Darbietungen sicherte sich Paul den Titel bei der Weltmeisterschaft der WFMC in den Niederlanden. Maximilian Wolin, ein weiterer Weltmeistertitelträger, beeindruckte die Talentscouts mit seiner Darbietung der Gun Shu (Stockform) sowie den Drunken Boxing-Techniken, die vielen aus Jackie Chan-Filmen bekannt sind.

Dank ihrer beeindruckenden Leistungen haben die Athleten jetzt die Möglichkeit, an wichtigen Turnieren in diesem Jahr teilzunehmen und somit in die Kadersichtung aufgenommen zu werden. Die Talentscouts-Jury, bestehend aus Experten wie Flying Levent (Stuntman und TikToker), Christina Berg (Weltmeisterin und Sportlerin des Jahres in Erkrath und Mettmann), Abdel Larrraij (Weltmeister, unter anderem gegen die Schüler von Schauspieler Marc Dacascos) und Haci Ali Genc (mehrfacher deutscher Meister, sowie, Emre Nuhogullarindan (mehrfacher Weltmeister und Nationaltrainer der WFMC Deutschland und Schauspieler), beurteilte die Sichtung als überaus erfolgreich. Die Vielfalt der Talente und ihre beeindruckenden Fähigkeiten zeugen von einem hohen Leistungsniveau im Akrobatikbereich.

Ein gemeinsames Feedback der Juroren war, dass die Athleten ihre Kraft weiter steigern sollten, um ihre Fähigkeiten noch weiter zu verfeinern. Schon jetzt zeigen die Sportler ein bemerkenswertes Niveau und versprechen eine vielversprechende Zukunft in der Welt der Kampfkunst.

Am 6. April stehen nun die Prüfungen an, bei denen die Sportler weitere wertvolle Erfahrungen sammeln können. Diese beiden Ereignisse bieten den talentierten Kämpfern eine hervorragende Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.